Im Logbuch: Wir essen was wir ackern 12. September 2019

Unser ACKER – das erste Halbjahr an der Turmbergschule


18. MÄRZ: Es geht los! Der Bauhof rückt an und nimmt die Grasnarbe ab. Wo bislang eine unscheinbare Grünfläche lag, soll nun der ACKER entstehen.


28. MÄRZ: Die Fläche ist fertig vorbereitet. Wir haben die ersten Salat-Setzlinge gepflanzt. Sie bekommen eine kuschlige Vlies-Abdeckung, weil es noch ganz schön kalt ist. Im Moment sieht es noch ziemlich nach Mondlandschaft aus…


2. MAI: Großer Saat- und Pflanztag. Jetzt ist des warm genug, um das junge Gemüse an die frische Luft zu bringen. Wir setzen Frühkartoffeln, Rote Beete, Palmkohl, Kohlrabi, Zwiebeln, Knoblauch, Fenchel und noch mehr Salat in die wärmer werdende Erde. Und säen Mangold und Karotten aus. Daumen drücken, dass alles gut aufgeht!
Das Gras rund um die ACKERfläche ist schön gewachsen. Langsam sieht es hier wirklich aus wie in einem Garten.


4. JUNI: Schon vier Wochen später ist auf dem ACKER mächtig was los. Alle Gemüse wachsen wunderbar und wir verzehren fleißig Radieschen und Salate.


15. JULI: Der Sommer ist da mit Macht. Es ist heiß und trocken und das gefällt nicht allen Gemüsekulturen gut. Die Salate lassen die Köpfe hängen, aber die Tomaten genießen die Wärme und werden langsam reif. Und wie gut schmecken sie, wenn sie sonnenwarm verspeist werden!
Für die Ferienzeit haben wir Glück: der Hort erklärt bereit, jeden Morgen nach dem ACKER zu sehen und zu gießen. So haben wir gute Chancen, dass die Erntezeit nach den Sommerferien noch eine Weile andauert.